OHG - Revision

Bundesgesetz über die Hilfe an Opfer von Straftaten

 

1993 wurde in der Schweiz das Opferhilfegesetz (OHG) eingeführt, das den Opfern im Strafverfahren einige Schutzrechte (z.B. Vermeidung einer Direktkonfrontation mit dem Täter) und Informationsrechte sichert. Ebenfalls sollen Opfer von Körperverletzungs-, Tötungs- und Sexualdelikten unentgeltliche Beratung und unkomplizierte, sofortige Hilfe erhalten.

Vorentwurf der Revision
Das Opferhilfegesetz soll nun revidiert werden. Der Vorentwurf vom 25. Juni 2002 liegt vor. Darin werden u.a. die für die Opfer wichtigen Genugtuungszahlungen massiv beschnitten. AGAVA machte deshalb die Vernehmlassung einer Gruppe von Rechtsanwältinnen zugänglich, die sich mit dem Vorentwurf auseinander setzte.

Die Ergebnisse des Vernehmlassungsverfahrens wurden in einem Bericht vom 22. August 2003 zusammengefasst. Mit dem überarbeiteten Entwurf kann im Verlauf des Jahres 2004 gerechnet werden.


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