Kongress 2004

3. Schweizer Studientag/Kongress
Freitag, 19. November 2004, Zürich

 


Eine transdisziplinäre Fachtagung für Personen aus den Bereichen:
- Psychotherapie und Medizin
- Justiz, Polizei und Strafvollzug
- Schule und Kirche
- Sozialarbeit und Heime
- Betriebe und Organisationen
- Verbände und Vereine

Hirschengraben 50, 8001 Zürich; 9.00-17.45 Uhr

Etliche Kantone arbeiten zurzeit an neuen Gewaltschutz-Gesetzen, mit denen die "Häusliche Gewalt" nachhaltig verringert werden kann. Statistiken, die in diesem Zusammenhang entwickelt worden sind, zeigen nun ein Problem auf: der Anteil von ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern sowohl unter Opfern wie Tätern ist ausserordentlich hoch. In mehr als der Hälfte aller erfassten Fälle im Kanton Zürich sind ausländische Personen involviert (sie machen insgesamt rund einen Fünftel der Wohnbevölkerung in der Schweiz aus).

Für unsere disziplinenübergreifende Fachtagung haben wir Persönlichkeiten aus unterschiedlichen Gebieten um eine Stellungnahme zu diesem Sachverhalt gebeten. Daraus ergeben sich Grundlagen und Lösungsansätze für den künfigen Umgang mit den angezeigten Problemen in den einzelnen Berufsfeldern, sowohl im Bereich der Intervention wie der Prävention und der Postvention. Denn: die zu erwartenden Gesetze werden neue Handlungsgrundsätze erfodern! Darüber soll am Kongress in den jeweiligen Bereichen und an ihren Schnittstellen mit anderen diskutiert und nach Konzeptlinien gesucht werden.

Tagungsleitung:
Franziska Greber, Psychotherapeutin SPV, Supervisorin
Cornelia Kranich Schneiter, Rechtsanwältin
Hans Strub, Theologe, Aus- und Weiterbildung

Kosten:
Fr. 240.– (inkl. Mittagessen und Dokumentation)

Anmeldung und Auskunft:
AGAVA, Blaufahnenstrasse 10, 8001 Zürich; Tel. 044 258 92 47 oder E-Mail info@agava.ch

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