Kongress 2006

gezeichnet und vergessen? – Gewalt und ihre Folgen. - 5. AGAVA-Kongress vom 17. November 2006

gezeichnet und vergessen? –
Gewalt und ihre Folgen

Ein interdisziplinärer Studientag zu Forschungsergebnissen und Handlungskonzepten auf dem Gebiet von Gewalt, Gewaltfolgen, Unterstützungsangeboten und Präventionsstrategien.

Für Fachpersonen aus den Bereichen
- Psychotherapie und Medizin
- Polizei und Justiz
- Schule und Kirche
- Sozialarbeit und Heime
- Verbände und Organisationen

5. AGAVA-Kongress: 17. November 2006, Hirschengraben 50, 8001 Zürich; 9.00-17.45 Uhr

Folgenden Fragen stehen im Zentrum:

- Wie können Menschen geschützt werden vor Gewalt, wie aufgefangen werden nach einer Gewalterfahrung, wie begleitet werden durch die schwierigen Phasen der Auseinandersetzung mit Gewalt?

- Gibt es auch im individuellen, familiären Bereich Strategien zur Minimierung von Gewalt? Zu ihrer Verhinderung? Zu ihrer Überwindung?

- Welche transdisziplinären Voraussetzungen brauchen Fachpersonen, um mit Menschen, die Gewalt erlitten haben, an Entlastung, Genugtuung, Befreiung, Orientierung und Neuorientierung arbeiten zu können?

- Welche Formen der Unterstützung auf dem oft langen Weg der Integration von Gewalterfahrungen bis hin zu einer Heilung machen Sinn, geben Halt, schaffen Perspektiven?


Leitung
Cornelia Kranich Schneiter, Rechtsanwältin
Franziska Greber, Psychotherapeutin SPV, Supervisorin, Beraterin von Organisationen
Hans Strub, Pfr., Leiter Aus- und Weiterbildung der Pfarrerinnen und Pfarrer a+w

Kosten
Teilnahmegebühr, Dokumentation, Mittagessen, Pausenkaffe:
Fr. 290.-

Auskunft
Sekretariat AGAVA, Blaufahnenstrasse 10, 8001 Zürich;
Regula Blättler, 044 258 92 47, info@agava.ch

Anmeldung
Bis spätestens 1. November 2006 an info@agava.ch

Ausstellung/Literatur
Interessentinnen und Interessenten können, nach Voranmeldung und mit Zustimmung der Kongressleitung, an einer kleinen Ausstellung vor dem Plenumssaal mitwirken.
Es besteht die Möglichkeit, am Kongress ausgewählte Literatur zum Thema sowie Reader mit den Referaten früherer AGAVA-Kongresse zu erstehen.

AGAVA-Preis
Am Ende des Kongresses wird der AGAVA-Preis 2006 für besondere Verdienste zur Überwindung von Gewalt und Machtmissbrauch und gegen die Ausnützung von Abhängigkeiten verliehen.

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Ware Frau - Ware Mann - Ware Kind

Eine Textsammlung der Referate des 9. AGAVA-Kongresses zum Thema Menschen-Handel und Menschen-Ausbeutung in der Schweiz vom 3./4. September 2010

 

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